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Schulleitungen, vernetzt euch!!

Sandra Schumacher (Instagram , Facebook, Homepage) hat mich am Mittwochabend spontan gefragt, ob ich für ein kleines Interview zu haben wäre! Taaaddaaaa, da ist es.

Doch warum mache ich das? Habe ich nicht eigentlich schon genug zu tun? Sprinte vom morgendlichen Frühstück mit unseren eigenen zwei Kindern, nach dem ersten Call meines Mannes mit seinem Team, in meine Schule und plane, strukturiere, sehe und spreche mit Kolleginnen und Kollegen in der Notbetreuung, versuche Eltern in Beziehung zu begegnen.
Oder ich arbeite von zu Hause, bin gefühlt immer erreichbar (weil ich das in dieser Zeit sein muss und möchte) und beantworte Mails, Nachrichten über den Schulmanager, telefoniere, videokonferenze oder nehme an Webinaren teil. (wie gerade am CommunityCall#3 des Forum Bildung Digitalisierung)
Gerade in diesen doch sehr wirren und ungewissen Zeiten ist es wichtig sich zu vernetzen; vor allem auf Schulleitungsebene. Oft genug sind wir ein Stück weit alleine; haben vielleicht einen wundervollen und sehr engagierten Konrektor (oder eine Konrektorin) und wissen wo wir anrufen können, wenn wir Hilfe benötigen. Dennoch rufe ich ganz klar dazu auf: „Vernetzt euch!“
Redet miteinander: über das Tagesgeschäft, über Ängste, über Emotionen und Gefühle. Redet über Ideen und lasst inspirieren und nehmt Hilfe an.

Jan Martin Klinge hat passend dazu einen brandaktuellen Blogartikel geschrieben, der sehr sehr lohnenswert ist.

Dazu möchte ich gerne ergänzen:
Als Schulleitungen müssen wir nun verstärkt in die Gedanken gehen, wie unsere Schülerinnen und Schüler bei Schulöffnung wieder zu uns in die Schule kommen. Es wird facettenreich werden. Themen wie Angst, Unsicherheit, Verluste, Bindungsstörung, Hoffnung, Erleichterung und noch viele weiter bislang nicht greifbare Gefühle werden in unsere Schulfamilien schwappen. Es muss Zeit und Raum für diese Gefühle und Erlebnisse geschaffen werden.

EMOTIONAL vor SOZIAL vor KOGNITIV

Unsere Kolleginnen und Kollegen müssen sich darauf einstellen auftretende Symptome zu würdigen; das heißt in erster Linie Gefühle zu markieren, sie zu benennen und dann zu beschreiben und zu besprechen.
Somit müssen wir als Schulleitung auch die Verfassungen unseres Kollegiums stark im Blick haben. Mit weiteren sieben Schulleitungen bin ich momentan in einem sehr engen Kontakt mit dem Schulpsychologischen Dienst unserer Stadt. Dort wird aktuell ein Supervisionsangebot für KollegInnen erarbeitet, dass an unsere, in der Vergangenheit installierten Supervisionsgruppen in den einzelnen Schulen, anknüpft.
Ein reichhaltiges Unterstützungsangebot für die Kolleginnen und Kollegen vorab; während der Osterferien. Denn wenn Schule wieder öffnet ist es dafür zu spät!

Ich wünsche euch von Herzen alles Gute, bleibt zu Hause, schafft euch kleine Freiräume zum Atmen!

@pixabay

Eigentlich gehört dieser Beitrag thematisch nicht auf meinen Blog.
Aber besondere Zeiten rufen besondere Blogartikel hervor. 😉

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Ein „ganz normaler“ Tag – zwischen Schulleitung und den besten Menschen der Welt

Immer wieder fragen mich viele Freunde und Bekannte: „Wie schaffst du das alles? Dein Tag muss doch mehr als 24 Stunden haben?!“
Gerne gebe ich Euch heute einmal einen Einblick in einen „ganz normalen Tag“ in meinem Leben.

Der Wecker klingelt um 6:30h. ⏰
Manchmal kommt unser Großer kurze Zeit später bereits runter, meistens ist es im Hause Fröhlich aber noch sehr ruhig. Unsere Kleine schläft friedlich bis sie geweckt wird!
Ich frühstücke in Ruhe, esse mein Müsli und trinke meinen Kamillentee (das ist wie für viele von euch die wichtige Tasse Café am Tag).
Ansonsten mache ich parallel Frühstück für die Kids. Mein Mann steht um 7:00h auf, hilft den Kids ggf. beim Anziehen und fertigmachen und bringt sie in den Kindergarten.
In der Regel bin ich gegen 7:15h in der Schule.
Luxus, denn meine Schule ist nur 3km von unserem Haus entfernt. Es wird definitiv Zeit für ein E-Bike, da zwischen Schule und zu Hause ein wirklich steiler Berg liegt, ich diese kurze Strecke allerdings nur sehr ungern mit dem Auto zurücklegen möchte.

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Schreibkonferenzen

@pixabay

Einen sehr umfassenden Bereich bildet das Thema rund um Schreibkonferenzen.
Ich möchte mit diesem Blogbeitrag zwei Schwerpunkte setzen.
1. Schreibkonferenz zum Inhalt
2. Schreibkonferenz zur Rechtschreibung

Immer wieder wird mir während meiner Fortbildungen DIE eine Frage gestellt: „Wieso soll man das denn trennen?“ Da rauscht das Blut durch meine Adern, ich bekomme Schluckauf und Schnappatmung. Warum?
Stellt Euch vor, ihr überarbeitet einen Schulprogrammbaustein. Könnt ihr zeitgleich auf Inhalt, Satzbau, Grammatik und Rechtschreibung achten? Ich schaffe das nicht! Wie sollen es dann unsere Schülerinnen und Schüler tun?

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Tablet-Diktate – ein Praxisbeitrag

Heute möchte ich euch sehr gerne einen weiteren Praxistipp vorstellen, den ich bei mrs.rupad auf Instagram sehen durfte. Lest gerne, was sie zu berichten hat.

Diktate 4.0 – Mit dem Tablet zu besseren und motivierenderen Diktatergebnissen

Sie gelten als überaltert, verpönt, sinnlos – und doch haben sie in allen Schulformen gnadenlos ihren Platz im Lehrplan: Diktate.
Von den Schülern werden sie nicht selten abgrundtief gehasst, doch auch bei den Lehrkräften sind sie nicht unbedingt beliebt. So ging es zumindest mir. Vor zwei Jahren habe ich die Klassenleitung für eine Kombiklasse 3/4 übernommen und schon bald entstand folgende Situation: Das erste Diktat steht an, wir üben fleißig und modern mit Lernwörtern und netten Lernstationen. Soweit so gut.
Am Tag des Diktates diktiere ich brav, wie es schon einst meine Grundschullehrerin und alle nachfolgenden Deutschlehrer getan haben. Die ersten Kinder kommen nicht mit. Wie verabredet, halten sie stumm die Hand hoch. Ich wiederhole noch einmal. Und noch einmal. Erstes Stöhnen bei den schnellen Schülern. Wann es denn endlich weiter ginge, möchten sie wissen. Die schwachen Kinder kapitulieren – hochrot und voller Schamgefühl. Ich merke, wie ich innerlich unruhig werde. Diktiere weiter. Die Drittklässler sind nach 75 Wörtern erlöst und schreiben nun brav an ihrer Rechtschreibarbeit mit dem Schwerpunkt ABC“. Die Viertklässler müssen noch 25 Wörter weiter schreiben – so sieht es das Protokoll vor. Auch sie schreiben nun an ihrer Rechtschreibarbeit mit dem Schwerpunkt Wörterbuch“.
Zuhause greife ich voller Tatendrang den Stapel schwarzer Hefte an. Ich korrigiere zielstrebig alle Fehler und verspüre ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Vorsichtig erkundige ich mich bei erfahrenen Kolleginnen nach dem Fehlerquotienten“, der letztendlich für die Notengebung ausschlaggebend ist. Zaghaft schreibe ich die angegebenen Noten mit Bleistift unter die Diktattexte meiner SchülerInnen. Mit der Rechtfertigung der pädagogischen Freiheit korrigiere ich mutig den Fehlerquotienten nach oben und merke, dass ich eingreifen muss.
Hier an dieser Stelle muss ich etwas verändern!
Noch am selben Tag überlege ich mir ein neues Rechtschreib-Trainingssystem und am nächsten Tag haben alle Kinder ein Rechtschreibkrönchenheft“. Sie schreiben seitdem jeden Tag im offenen Anfang kleingeschriebene Texte ab und müssen die Groß- und Kleinschreibung erkennen
Tipp: Solche Abschreibkarteien gibt es beispielsweise beim IdeenreiseBlog .
Sie dürfen mit dem richtigen Text vergleichen und ihren Text korrigieren. Wer dann keine Fehler hat, bekommt ein Krönchen. Nach einem Quartal täglichen Abschreibens steht das zweite Diktat an. Ablauf ähnlich. Die starken Schüler haben sich zwar weiter verbessert, aber die schwachen bleiben beim Diktieren einfach auf der Strecke. Trotz der Rechtschreibkrönchen. Ich bleibe standhaft.
Gut Ding will Weile haben.“ Mit Recht. Nach einem halben Jahr, wendet sich das Blatt.
Die Schriften meiner SchülerInnen werden lesbarer, die Fehler geringer. Gerade zu euphorisch bereite ich das dritte Diktat vor, das meiner Meinung nach alles verändern wird.
Doch meine Euphorie wird jäh zerstört. Auch hier das gleiche Bild, trotz der guten Ergebnisse beim allmorgendlichen Abschreibritual. Zeitgleich besuche ich eine Arbeitstagung meiner Steuergruppe Medienkompetenz macht Schule“, denn wir sind Projektschule und haben trotz unserer geringen Schülerzahl 15 iPads erhalten, die wir in Klasse 3/4 nutzen. Die App BookCreator“ habe ich direkt erworben und auf allen iPads installiert. Auf der Arbeitstagung werden Ideen ausgetauscht.
Für mich der Tag der tatsächlichen Wende. Eine Kollegin überlegt laut, ob es nicht sinnvoll wäre, auch Diktate als eBooks anzubieten. Es kribbelt in meinem Bauch. Die Ideen sprudeln. Ich spüre, dass ich der Lösung meines Problems ganz nah bin. Noch am selben Abend bereite ich ein erstes Tablet-Diktat vor und erste Probanden verschiedener Leistungsstufen schreiben es am nächsten Tag.
Die Ergebnisse liegen alle im Notenbereich von 1-3. Meine SchülerInnen und ich sind gleichermaßen überwältigt. Schneller als geplant, bereiten wir das nächste Diktat vor.

WOW! Das muss erstmal sacken, oder was meint ihr? Sehr nahe an unserem Alltag, an all den Schwierigkeiten und Hindernissen, die uns täglich begegnen. Mutig sein, Dinge verändern, bewegen, für unsere SchülerInnen anpassen, motiviert gestalten!

Hier bekommst du einen guten Überblick, wie deine eigene Erstellung aussehen kann.
Natürlich ist ein Blick auf mrs.rupads Instagramkanal allemal sehr lohnenswert. 🙂

Solltet ihr Interesse am Fabel-Material bekommen haben, dann schaut gern beim Matobe Verlag nach.

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Dem Täter auf der Spur – ein Praxisbeitrag

@JuliaWerle

Herzlich Willkommen im neuen Jahr(zehnt).
Ich hoffe ihr seid alle fröhlich ins neue Jahr gestartet und hattet wundervolle Weihnachtsferien.
Ich hatte einen fulminanten Jahreswechsel, da ich seit Anfang der Woche als Schulleitung an meine neue Schule gewechselt bin. Was für ein Abenteuer!!!
Passend zum Schulstart gibt es heute für Euch eine Praxisidee der lieben Julia Werle. Über Instragram tauschten wir uns aus und sie war sofort bereit ihre wunderbare Idee auch hier zu teilen.
Lest Euch gerne durch, was sie in diesem Gastartikel schreibt.

Dem Täter auf der Spur ist ein Spiel zur Förderung rechtschriftlicher Fähigkeiten unter besonderer Berücksichtigung der Rechtschreibstrategien.
Rechtschreibung genießt seit einigen Jahren wieder vermehrt soziales Ansehen.
Gemessen an der Rechtschreibfähigkeit werden auch einige Rückschlüsse, nicht zuletzt die auf Begabung und Höhe des Schulabschlusses, gezogen. Da im Zuge dessen vor allem aber
auch die Qualität des Unterrichts zur Sprache kommt, wird der Rechtschreibunterricht in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt (vgl. Spiegel 2014, 7).
Mein Beitrag zeigt ein konkretes Beispiel, wie die rechtschriftlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler spielerisch und thematisch eingebettet gefördert werden können.
Bevor das Spiel an sich erklärt wird, sollte der didaktische Hintergrund noch kurz geklärt
werden, der hier eindeutig unter dem Begriff „Rechtschreibstrategien“ zusammengefasst
werden kann.
Eine Strategie ist „ein planendes (mentales) Vorgehen auf ein angestrebtes
Ziel hin“ (Ossner 2014, 98). Dabei sollte stets die zweifache Wissensperspektive der
Strategie bedacht werden, sodass der Unterschied zur Regel klar wird.
Der Unterschied besteht bei der Strategie darin, „dass man das Regelwissen auf ein Minimum reduziert und versucht, stattdessen die Denkbewegungen einzuüben, die der Anwendung der Regel zugrunde liegen“ (Mann 2010, 25). Grundsätzlich wird, basierend auf den geltenden orthografischen Prinzipien, zwischen dem Mitsprechen, Ableiten und Einprägen unterschieden, wie auch den Bildungsstandards für das Fach Deutsch der Primarstufe zu entnehmen ist. Je nach Konzeption können diese Strategien erweitert bzw. ausdifferenziert werden. Auch in dem konzipierten Spiel wird ein ausdifferenzierter Fundus an Strategien angesprochen, welcher den FRESCH-Strategien ähnelt.
Spielerklärung:
Das Spiel besteht aus einem Spielfeld, den Spielkarten und der Spieleranzahl entsprechend vielen Spielsteinen. Thematisch eingebettet ist das Spiel in ein Detektivszenario, in dem die
Schülerinnen und Schüler als kleine Detektive fungieren und einen Dieb verfolgen. Konzipiert wurde das Spiel für eine Kleingruppenförderung. Es wurde in die Thematik der vorherigen Stunden eingebettet. Die Schülerinnen und Schüler konnten nun also den Dieb fangen, dem sie schon mehrere Stunden auf der Spur waren. Natürlich kann das Spiel auch unabhängig eingesetzt werden. Die Spieleranzahl ist ebenso wenig festgeschrieben, es kann sowohl alleine als auch innerhalb einer Gruppe gespielt werden. Der Spieleranzahl entsprechend müssen dann die Spielsteine vorhanden sein. Die Spielfelder sind in Form von Fußabdrücken gestaltet, um ebenfalls die Thematik hervorzuheben. Auch diese Anzahl kann je nach Leistungsstand und Geschmack variiert werden. Wie auf dem Bild zu sehen, gibt es sechs verschieden gefärbte Spielfelder. Die Farben grün, pink, blau und gelb beziehen sich jeweils auf die Aktionskarten. Der rote Fußabdruck ermöglicht es den Kindern, ohne Bearbeitung weiterzuziehen. Dies ist gerade im Hinblick auf schwächere Schülerinnen und Schülern sinnvoll, da sie dadurch ein sicheres Erfolgserlebnis verspüren können, das nicht an eine Antwort gebunden ist. Entsprechend wurden schwarze Fußabdrücke aufgenommen, die die Kinder dazu anhalten, eine Runde auszusetzen.
Dies lockert das Spiel auf und fordert die Kinder zu Geduld auf. Die vier anderen Farben beziehen sich auf die Strategien.
Bei einer grünen Karte sollen die Kinder entsprechend der Mitsprechstrategie ein Wort in
Silben gegliedert sprechen, bei pink wird die Strategie des Ableitens bei der Umlautung
benötigt, bei gelb benötigen die Kinder die Strategie des Verlängerns aufgrund der
Auslautverhärtung und bei blau werden die Schülerinnen und Schüler zum Buchstabieren
aufgefordert, was letztlich das Einprägen beinhaltet.
Der Ablauf des Spiels ist recht simpel.
Ein Kind startet, zieht entsprechend der Farbe des Feldes auf dem es sich befindet eine Karte und löst die Aufgabe. Hat es die Aufgabe korrekt gelöst, darf es weiterziehen.
War die Antwort nicht richtig, darf das Kind nicht vorrücken.
Denkbar wäre auch eine Umsetzung mit dem Würfel, sodass die Kinder nicht
zwingend alle Felder bearbeiten müssen. Dies sollte von der jeweiligen Gruppe abhängig
gemacht werden. Die Aufträge auf den Karten können ebenfalls thematisch eingebettet sein, um die Motivation der Kinder zu steigern. Exemplarisch nenne ich hier gerne einige Aufträge:
Grün:
Bei einem Diebstahl muss alles genau dokumentiert werden.
Lies dem Polizisten ganz langsam und deutlich vor, was geklaut wurde!

Es ist ein Bild einer Halskette zu sehen.
Pink:
Vervollständige den Steckbrief des Täters!
Er hat nicht mehr alle _ in seinem Mund.
Die Schülerinnen und Schüler sehen das Bild des Täters mit vielen Zahnlücken. Dementsprechend sollen sie den Lückentext ausfüllen.
Gelb:
Beeil dich, der Dieb war schnell! Er ist schon hinter dem ___.
Die Schülerinnen und Schüler sehen ein Bild von einem Berg. Die Strategie des
Verlängerns hilft ihnen bei der Auslautverhärtung.
Blau:
Sieh genau hin! Was erkennst du auf dem Bild? Buchstabiere das Wort, damit der
Polizist mitschreiben kann.

Die Schülerinnen und Schüler sehen einen Fußabdruck.

Dieses Spiel bietet diverse Differenzierungsmöglichkeiten.
Natürlich kann hinsichtlich der Anzahl der Felder, der Strategien und der Vorgehensweise, sprich mit oder ohne Würfel, differenziert werden.
In der konkreten Umsetzung konnten die Kinder bei Problemen auch auf ihren Strategiefächer zurückgreifen, was ebenfalls unterstützend wirkte.
Der Fächer enthielt alle behandelten Strategien mit Erläuterungen und war thematisch angepasst als Lupe gestaltet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Spiel bereits durch die Thematik hohen
Aufforderungscharakter hat. Für die Lehrperson ist es mit wenigen Mitteln herzustellen und für die Kinder selbsterklärend, sodass es ohne große Hilfe gespielt werden kann.
Es eignet sich für fast jede Gruppe, da es eben an alle Kinder individuell angepasst werden kann und so spezielle Förderbereiche abdeckt. Der Einsatz ist in einer Einzelförderung,
Kleingruppenförderung oder auch als Freiarbeitsmaterial im Unterricht denkbar.
Natürlich kann die Idee des Spiels auf andere Inhalte übertragen werden. Es handelt sich hier um ein Spiel, das die Individualität jedes Kindes anspricht und mithilfe einer
thematischen Einbettung „ganz nebenbei“ unterrichtliche Inhalte fördert.

Literaturverzeichnis:
* Mann, Christine (2010): Strategiebasiertes Rechtschreiblernen. Selbstbestimmter Orthografieunterricht von Klasse 1-9. Weinheim, Basel: Beltz Verlag. S.10-98.
* Ossner, Jakob (22014): Strategien im Rechtschreibunterricht kennen und anwenden. In: Abraham, Ulf; Knopf, Julia (Hrsg.): Deutsch – Didaktik für die Grundschule. Berlin: Cornelsen Scriptor. S. 97-111.
* Spiegel, Ute (2014): Mit Rechtschreibstrategien richtig schreiben lernen. Seelze: Friedrich Verlag.

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Alle 533 Wörter aus dem Grundwortschatz in Silbentrennung

@pixabay

Als kleines Schmankerl kurz vor Weihnachten und für den Einen oder Anderen als kleine Fleißarbeit zum laminieren zwischen den Tagen, gibt es heute alle 533 Wörter in Silbentrennung (Sprechsilben) aus dem Grundwortschatz NRW für Euch.

Silbentrennung blau/rot
Silbentrennung schwarz/weiß

Ich wünsche allen eine gesegnete und friedvolle Weihnacht.
Rutscht fulminant ins neue Jahr und lasst es ruhig angehen.

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Prinzipien der Schrift – ein roter Faden zum Schreibenlernen

Nach Praxisinput aus den letzten Tagen folgt heute etwas aus der theoretischen Ecke.
Ich habe einen kleinen roten Faden zu den Prinzipien der Schrift für Euch zusammengestellt.
Einen Einblick in die Praxisarbeit mit dem roten Faden als Strukturierungshilfe für mündliches wie auch schriftliches Erzählen findet ihr hier.

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Die Arbeit mit dem roten Faden

Gerne möchte ich Euch heute an meiner Unterrichtsidee zum „Roten Faden“, der als Strukturierungshilfe für mündliches wie auch schriftliches Erzählen dienen kann, teilhaben lassen.
Immer wieder begegnen uns in den Lerngruppen Kinder, die unglaublich viel Phantasie und Einfallsreichtum in ihre Geschichten einbringen. Durch diese Fokussierung bleibt die Rechtschreibung beim ersten Notieren oft auf der Strecke. Die Konzentration liegt auf dem Inhalt und nicht auf der Orthografie.
Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, bietet es sich an mit der Methode des roten Fadens zu arbeiten.

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Der Buchstabenbaum – Praxistipp

Werbung (da Markennennung; allerdings selbst gekauft und Kaufverlinkung)

Eines der vielen grandiosen Bücher von Leo Lionni ist „Der Buchstabenbaum“.

Was für ein Durcheinander“, sagte die Raupe, als sie die Wörter auf so vielen verschiedenen Blättern sah.
„Warum tut ihr euch nicht zusammen und bildet Sätze und seid endlich etwas von Bedeutung?“

Dies ist der Klappentext des Bildes und ich mag sogar vorweg nehmen, dass dieses Buch davon handelt, wie sich einzelne Buchstaben zu Silben, kurzen Wörtern und ganzen Sätzen zusammentun, um nicht von einem aufkommenden starken Wind weggeweht zu werden.

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20 Thesen zum Rechtschreibunterricht

Hans Brügelmann veröffentlichte vor „einer kleinen Weile“ seine 20 Thesen zum Rechtschreibunterricht.
Diese erscheinen zum jetzigen Zeitpunkt wichtiger denn je, da in NRW vor einem knappen Vierteljahr die Handreichung zum Rechtschreibunterricht inklusive des Grundwortschatzes veröffentlicht wurde und man bis zum Schuljahr 2021/22 eine Implementierung in den Deutschunterricht vorsieht.

@pixabay
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Arbeit mit dem Satz der Woche – eine Praxisidee – Part2

@grundschul_heartwork

Die liebe Anne @grundschul_heartwork lernte ich vor kurzer Zeit über Instragram kennen. Wir kamen ins Gespräch über Rechtschreibung und passende Strategien, ich fragte sie ob sie nicht Lust hätte ihre Umsetzung zum „Satz der Woche“ auf meinem Blog zu veröffentlichen und zack…. so schnell und unkompliziert geht es!
Ich freue mich immer wieder über diese Kooperationen. Davon profitieren wir alle!!!

Lest selbst, wie Anne es in ihrer Lerngruppe umsetzt und welche hilfreichen Tipps sie für Euch hat.

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Wort des Tages – Satz des Tages Part1

Für die Arbeit mit dem Wort des Tages und dem Satz des Tages habe ich für jede Jahrgangsstufe ein Arbeitsblatt generiert.

Wort des Tages Jg.1 (nur eine Linie)
Wort des Tages Jg.1
Wort des Tages Jg.2
Wort des Tages Jg.3
Wort des Tages Jg.4

Satz des Tages Jg.1 (nur eine Linie)
Satz des Tages Jg.1
Satz des Tages Jg.2
Satz des Tages Jg.3
Satz des Tages Jg.4

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Faltbuch FRESCH-Methode – eine kleine Hilfe für die Hosentasche

@pixabay

Nach dem Elternflyer zur Rechtschreibung kommt nun ein kleines Faltbuch für die Hosentasche. Oder doch für die Hand der Kinder? 😉
Es enthält zu jeder FRESCH-Strategie kurze Hinweise zur Anwendung und Beispiele zur Erläuterung.

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Sechs Gründe warum wir Kindern häufiger vorlesen sollten – ein Nachtrag

@TillHafenbrak

Eine liebe Kollegin schicke mir, passend zu meinem letzten Blogbeitrag, einen kurzen Artikel aus der „Psychologie heute“: NOCH EINE GESCHICHTE! – Sechs Gründe. warum wir Kindern – und nicht nur ihnen – häufiger vorlesen sollten.

Weiterlesen „Sechs Gründe warum wir Kindern häufiger vorlesen sollten – ein Nachtrag“
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„Lesen durch Schreiben“ – eine metaanalytische Bestandsaufnahme

©pixabay.com

In der letzen Woche ist mir eine Metaanalyse zum Erstunterricht nach der Methode „Lesen durch Schreiben“ und deren Ergebnisse für das schriftsprachliche Lernen von Reinold Funke über peDocs in die Hände gefallen.

Mir ist es wichtig zu verdeutlichen, dass sich die geschriebenen Wörter und Texte der Kinder immer aus einer kommunikativen Absicht ergeben (sollen), so dass das Schreiben schon von Beginn an in einen sinnvollen Zusammenhang gebracht wird.
In der oben erwähnten Arbeit werden empirische Studien ausgewertet, die sowohl Daten aus Lernergebnissen sogenannter „Fibelklassen“, wie auch derer, die nach der Methode „Lesen durch Schreiben“ (Jürgen Reichen) unterrichtet wurden, enthalten.
Das Ziel dieser Arbeit ist es zu klären, was sich aus den Daten hinsichtlich der Lernwirksamkeit von „Lesen durch Schreiben“ entnehmen lässt. Die Lernwirksamkeit muss allerdings dringend vom Lernergebnis unterschieden werden.
Es geht nicht darum den Vorteil einer der beiden Methoden aufzuzeigen, sondern zu schauen in welchem Umfang den Daten zu den Lernergebnissen in „Lesen durch Schreiben“-Klassen eine Aussagekraft hinsichtlich der Lernaufmerksamkeit zukommt.

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Gastbeitrag – „Wortarten einfach märchenhaft“ – eine Idee zur Einführung der Nomen

©Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2019. 
Alle Rechte vorbehalten.

Heute bekommt ihre einen weiteren Einblick in die Arbeit meiner Kollegin Caterina Froehlich (ja, wir haben ‚fast‘ den gleichen Nachnamen).
Sie erklärt, wie sie mit ihren SchülerInnen in die Welt der Wortarten eintaucht und den Kindern dadurch ein erstes Verständnis der Groß- und Kleinschreibung näherbringt.

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Der Umgang mit Rechtschreibfehlern und deren Bedeutung – eine Veröffentlichung

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Vor wenigen Tagen veröffentlichten Hans Brügelmann und Erika Brinkmann über peDOCS eine Metastudie zum Umgang mit Rechtschreibfehlern und die Bedeutung
konkreter Befunde für den Rechtschreibunterricht.

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Gastbeitrag – Der Buchstabenvogel – Einführungsidee zur 1. Strategie

Der Buchstabenvogel (Affiliate Link)

Eine liebe Kollegin von mir war so lieb und hat Euch aufgeschrieben, mit welcher schönen Bilderbuchidee sie in ihrer Lerngruppe die 1. Strategie eingeführt hat. Lest selbst und lasst Euch inspirieren und motivieren!

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Hilfreiche Elterntipps – ein Flyer zum Thema „Richtig schreiben lernen“

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Immer wieder treffen wir in Gesprächen, zwischen Tür und Angel oder auf dem Schulhof auf Eltern, die keine genaue Vorstellung von der sich zu entwickelten Rechtschreibung ihres Kindes haben.
Oft kostet es unglaublich viel Zeit und Nerven sich „mal eben“ mit den berechtigten Fragen, Zweifeln und Ängsten auseinander zu setzen.
Um den Eltern ein Stück weit gerecht zu werden, ihnen eine Vorabinformation zu geben, um auf diese Info auf dem Elternabend konkret eingehen zu können und detailliert über das eigene schulische Rechtschreibkonzept zu berichten, bietet sich ein Elternflyer zum Thema „Richtig schreiben lernen“ an.
Dieser Flyer beinhaltet eine kurze Übersicht über die Vermittlung des Schreiben Lernens und die Einbettung der Rechtschreibung im Deutschunterricht der Grundschule. Zusätzlich werden die einzelnen Rechtschreibstrategien der FRESCH-Methode erklärt und durch kleine Beispiele verdeutlicht.

Et voila:
Elternflyer – Richtig schreiben lernen

Dieses Faltblatt könnt ihr für eure eigene Schule gerne anpassen!

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Rechtschreibentwicklung mit den STARK-Strategien

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Mir ist es wichtig, dass ihr individuell auf die Bedürfnisse eurer SchülerInnen eingehen könnt und dazu bedarf es Einblicke in unterschiedliche Rechtschreibkonzepte.
Im Folgenden stelle ich Euch die STARK-Strategien (Strategieangeleitete Rechtschreibkompetenz) vor und beziehe mich auf deren didaktische Konzeption.

Weiterlesen „Rechtschreibentwicklung mit den STARK-Strategien“
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Die 100 häufigsten Fehlerwörter

Es war längere Zeit etwas still hier. Das liegt an den wohlverdienten Sommerferien in NRW. 🙂

Heute möchte ich Euch eine Liste der 100 häufigsten Fehlerwörter in der Grundschule zur Verfügung stellen. Nichts besonderes könnte man denken; gibt es überall…
Im pdf findet ihr jedes einzelne Wort mit der passenden Strategie gekennzeichnet und die Wörter sind in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

pdf download

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Richtig schreiben lernen

Leider gibt es bis zum heutigen Tag noch immer keinen offiziellen Grundwortschatz für das Land NRW.
Ich verschaffe Euch, bis zum ersehnten Start dieser oben markierten Seite, Abhilfe und empfehle einen Artikel von Beate Leßmann zum Thema „Richtig schreiben lernen“.
Zusammenfassend wird von ihr aus drei Perspektiven auf die facettenreichen Aspekte des Rechtschreiblernens eingegangen: aus der Perspektive der Sache, aus der Kindesperspektive und aus der Unterrichtsperspektive.

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Rechtschreibung – individuell und trotzdem kompetenzorientiert – ein Einblick bei Beate Leßmann

Ein schönes Geschenk mit individuellem Namen zur Einschulung.
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Nur einen kurzen Klick entfernt findet ihr fachlich fundiertes und methodisch phantastisch umgesetztes Material von Beate Leßmann.

Klickt Euch durch, saugt für Euch Passendes auf, lasst Unpassendes weg.
Lasst Euch von ihren Videos animieren, begeistern und probiert aus! Die Kinder werden es Euch danken; die Eltern nach einiger Zeit sicherlich auch 😉

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Rechtschreibtheorie aufge“fresch“t

Strategiegeleitetes Rechtschreiben mit den FRESCH-Strategien basiert auf dem Konzept der Freiburger REchtSCHreibschule (FRESCH). Dieses Konzept wurde in den 1980er Jahren von Heide Buschmann und Günter Renk an der Schulpsychologischen Beratungsstelle in Waldshut für die LRS-Förderung entwickelt und fortan an die Bedürfnisse der Grundschule angepasst.
Lehrer und Psychologen bringen ihr Praxiswissen weiterhin gewinnbringend ein und ermöglichen dadurch einen kritisch reflektierten Umgang.


Die folgende Abbildung zeigt deutlich die erweiterten Strategien für den Einsatz in der (Grund-)Schule.

Weiterlesen „Rechtschreibtheorie aufge“fresch“t“
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Was kommt? Was bleibt?

altbewährt?!
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  • Rechtschreibtheorie aufge“fresch“t
  • Erklärungen der einzelnen FRESCH-Strategien
  • Praxistipps
  • Elterntipps
  • die häufigsten Fehlerwörter
  • Rechtschreibung – Betrachtung verschiedener Ansätze
  • Rechtschreibung und die Inklusion
  • Rechtschreibung digital?!

Mir ist es wichtig eine Seite zu erstellen, die das strategiegeleitete Rechtschreiben in den Vordergrund stellt und möglichst viele Informationen vereint.

Ich erhebe auf dieser Seite keinen Anspruch auf Vollständigkeit und es darf jederzeit gerne über die Kommentare ergänzt werde.

Mein fröhliches Leben

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Mein Name ist Anna Fröhlich, ich bin studierte Grundschullehrerin (Deutsch, Sachunterricht und Englisch) und Schulleiterin einer dreizügigen Grundschule in NRW.
Seit über einem Jahrzehnt bin ich als Autorin, Referentin und Multiplikatorin für verschiedene Schulbuchverlage in ganz Deutschland unterwegs.
Sehr bereichernd und interessant waren die vielen individuellen Wege, die ich mit einer Vielzahl an Kollegien gegangen bin.

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