Jahresgespräche

Es gibt sie in jedem Unternehmen und ja: es gibt sie auch in den Schulen. Man nennt sie auch Mitarbeiter:innengespräch, Zielvereinbarungsgespräch, Entwicklungsgespräch, Planungs- und Kooperationsgespräch. Ursprünglich kommt es aus der Privatwirtschaft und einem hierarchischen System.

Dies ist ein Instrument der Personalführung und geht sehr oft mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend einher. Zumindest war es bei mir als Lehrkraft oft so; auch wenn ich mir bewusst war, dass ich für mich eine wertvolle Arbeit leiste, mich systemisch einbringen konnte und durch Kolleg:innen und auch die Schulleitung anerkannt und geschätzt war.
Es ist und bleibt etwas Unvorhersehbares und man befindet sich immer in einer Art Bewertungssituation; oft ohne transparente Kriterien und der Fokus lag lediglich auf dem eigenen Unterricht und der Rolle als Lehrkraft.

Für mein Team soll sich dies in Zukunft ändern.
Es geht nicht nur um das Unterrichten; es ist so viel mehr.
Es geht um die Personen, die an meiner Schule sind.
Es geht um deren Stärken und Schwächen.
Es geht um eine direkte Mitbeteiligung; die Kolleg:innen nehmen einen aktiven Part im Gespräch ein und wählen ihre Themenschwerpunkte selbst.
Es geht um einen Blick zurück und um den direkten Blick nach vorne.

Alle sind ein wichtiger Teil unserer Schulfamilie und haben das Recht auf Anerkennung und Wertschätzung.

Wie man ein individuelles Jahresgespräch als Schulleitung vorbereiten kann, könnt ihr euch auf dem Handout anschauen und es gerne für Euch und eure Ausgangslage anpassen.

@pixabay

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